... über 15 000 Kinder, Jugendliche und junge
Erwachsene haben ein ganzes Jahr lang gezeigt, wie sie Kirche,
Gesellschaft und Politik bewegen.
Was bedeutet Katholisch sein für die KjG und was bedeutet das für uns als KjGlerinnen und KjGler? Wo schlägt sich
das Katholische, das Christliche im Alltag nieder? Wo erleben wir es
auf Fahrten oder in Gruppenstunden?
Die KjG trägt das Katholische nicht nur in ihrem
Namen. Schon in den Grundlagen und Ziele steht, dass die KjG Kirche in
der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen sein möchte. Dieser
Anspruch wird in ihrer alltäglichen Arbeit wie auch in den besonderen
Erlebnissen umgesetzt.
KjGlerinnen und KjGler erleben gemeinsam
Spiritualität in Gottesdiensten, Impulsen, Nachtgebeten oder religiösen
Fahrten. Oft werden diese Veranstaltungen gemeinsam vorbereitet und
durchgeführt. Hierbei entstehen Gespräche – im wahrsten Sinne über Gott
und die Welt. Hier werden Fragen zur Liturgie, über den Glauben und zum
Katholisch sein gestellt. Und anschließend könnt ihr erleben, was es
bedeutet, Glauben gemeinsam zu feiern, auf eine Art und Weise, mit
Liedern und Texten, die ihr versteht und nachvollzieht.
KjGlerinnen und KjGler sind unterschiedlich. Aber
gemeinsam haben sie Werte, die sie leben und in ihrem Alltag
berücksichtigen. In der KjG sind Mädchen und Jungen gleichberechtigt,
sie engagieren sich für eine demokratische, gerechte und solidarische
Gesellschaft. KjGlerinnen und KjGler sind christlich und katholisch und
setzen sich für die Bewahrung der Schöpfung ein.
Was zuerst komisch klingt, sagt
ganz klar aus: Wir als KjGlerinnen und KjGler haben den Anspruch, in
den Köpfen der Menschen etwas in Bewegung zu bringen. Wir setzen Impulse,
so dass sich neue Blickwinkel auf Geschehnisse und Konflikte entwickeln
können. Dabei fangen wir bei uns an: In den Gruppenstunden, auf
Wochenenden und durch Jahresschwerpunkte beleuchten wir Themenfelder,
die uns wichtig sind. „Mit ihrem Engagement steht die KJG einfür eine demokratische, gleichberechtigteund solidarische Gesellschaft und Kirche.Sie wendet sich gegen jede Art der Ausgrenzungund Unterdrückung von Menschenund gegen die Zerstörung der natürlichenLebensgrundlagen.“ Die KjG hat denEinsatz für Solidarität und soziales Handelnin ihren Grundlagen und Zielen festgeschrieben.Seit es die KjG gibt wurdenimmer wieder Aktionen und Projekte durchgeführt,in denen es um solidarisches undsoziales Handeln ging.
Für das vierte Quartal von MenschKomm! sind wir eine bundesweite Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband eingegangen. Viele Aktionen entstanden aber auch direkt vor Ort in Altenheimen, Kindergärten oder zusammen mit anderen Vereinen, die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen.
Abschluss und Höhepunkt von MenschKomm! war der Kinder- und Jugendgipfel LautStark! vom 13. - 16. September 2007 in Mainz.
In Workshops entwickelten Kinder und Jugendliche Ideen für die Gesellschaft von morgen und präsentierten der Politik ihre Botschaften im Mainzer Landtag. Spiele, Spaß, ein abwechslungsreiches Abendprogramm und viele nette Leute kamen bei LautStark! natürlich auch nicht zu kurz!