2.500 Kerzen am Abend sind ein beeindruckendes Bild und helfen, dass die Toten der Kriege nicht vergessen werden.
Zu den traditionellen Terminen im Jahr zählt bei der KjG Dahn der Volkstrauertag und die Aufgabe, auf dem Soldatenfriedhof am Michaelskapellchen auf jedes der etwa 2500 Gräber eine brennende Kerze zu stellen. Dank der tatkräftigen Mithilfe anderer Kinder und Jugendlicher und einiger Eltern konnte dies bei günstiger Witterung sehr schnell bewerkstelligt werden. Aber es galt dabei nicht nur eine durchaus etwas beschwerliche Aufgabe zu erfüllen, sondern auch ein Zeichen zu setzen. Denn bei Einbruch der Dunkelheit ergab sich ein beeindruckendes Bild, das deutlich machen will: wenn jede und jeder von uns ein kleines Licht der Versöhnung und Friedfertigkeit in seinem persönlichen Leben entzündet, dann entsteht eine unerwartete Strahlkraft, die die Dunkelheit ein klein wenig heller machen kann. Eine Lichterprozession von der Pfarrkirche zum Michaelskapellchen und eine abschließende Wort-Gottes-Feier, die von der KjG-Dahn zusammen mit ihrem Geistlichen Leiter Pastoralreferent Markus Fleischer gestaltet wurde, beschloss diesen eindrucksvollen Tag.
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