Diözesankonferenz tagt in Homburg

Unter anderem beschloss die Konferenz eine Satzung, die die Geschlechtervielfalt in der Gesellschaft widerspiegelt und sammelte Visionen für die Zukunft der Kirche im Bistum Speyer.

Homburg / Speyer. Über 40 Mandatsträger*innen aus den Gruppierungen der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Bistum Speyer kamen vergangenes Wochenende zusammen, um über die inhaltliche Ausrichtung des Diözesanverbandes für das nächste Jahr zu beraten. Dies erfolgte unter strenger Berücksichtigung des Hygienekonzepts, welches der Diözesanausschuss der KjG im Vorfeld erarbeitet hatte: Entsprechend der aktuell geltenden saarländischen Landesverordnung sah dies neben den gängigen Abstands- und Hygieneregelungen Tischgruppen von maximal 10 Personen vor, in denen sich die Delegierten bewegen durften.

Zunächst blickte die Konferenz zurück: In einem neuen und innovativen Berichtsformat präsentierten der Diözesanausschuss und die Diözesanleitung den Delegierten ihren Rechenschaftsbericht über die vergangenen anderthalb Jahre. An mehreren Stationen konnten sich die Konferenzteilnehmer*innen zu den vielen Veranstaltungen, Schulungsangeboten und Unterstützungsmöglichkeiten des Verbandes in den letzten anderthalb Jahren informieren. Insbesondere das Engagement und die digitalen Angebote während der Corona-Zeit wurden von den Delegierten gewürdigt. Gleichzeitig brachten sie auch ihre Ideen, Anregungen und Wünsche für die Zukunft ein.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Wahlen, bei denen viele freie Stellen in den Gremien des Verbandes besetzt bzw. Personen in ihren Ämtern bestätigt werden konnten: Jan Baumeister, Lea Faber, Milan Jost und Michael Schnell wurden in den Diözesanausschuss gewählt, Dennis Ecker und Johanna Schuff bilden den neuen Wahlausschuss. Julian Scammell arbeitet zukünftig im Satzungsausschuss mit, Judith Sona wurde wiedergewählt. Christoph Raupach wurde in seinem Amt als Experte des Trägervereins bestätigt. Die Konferenz wählte auch Delegierte für die BDKJ-Diözesanversammlung: Kristin Geißler, Juliana Kassel, Hannah Layes und Laura Troubal.

Jan Baumeister, Milan Jost, Lea Faber, Michael Schnell, Johanna Schuff, Juliana Kassel, Dennis Ecker, Kristin Geißler, Hannah Layes. Es fehlen Laura Troubal, Judith Sona und Julian Scammell.

Die Konferenz traf darüber hinaus auch einen Beschluss zur Umsetzung von Geschlechtervielfalt in den Strukturen der KjG: Zukünftig können auch Personen diversen Geschlechts für Leitungsämter und Gremien der KjG kandidieren. Der Verband entschloss sich damit für eine konsequente Weiterentwicklung seiner Strategie der Geschlechtergerechtigkeit, die er seit seiner Gründung vor 50 Jahren verfolgt. Den Abend ließen die Delegierten mit einer gemeinsamen Andacht sowie einem Quiz zum Jubiläum der KjG ausklingen.

Konferenzgeschehen

Am Sonntag war der Visionsprozess des Bistum Speyer großes Thema. In einem Studien- und Workshopteil diskutierten die Teilnehmer*innen innerhalb ihrer Tischgruppen über ihre Wünsche und Visionen an die Kirche der Zukunft. Dabei ging es um ihre Vorstellungen von Segensorten und wie die Kirche diese – insbesondere aus der Sicht von jungen Menschen – realisieren kann. Bei der anschließenden Vorstellung der Ergebnisse kam eine vielseitige und interessante Diskussion über die verschiedenen Erwartungen und Ideen zur Umsetzung auf, welche nun in den Visionsprozess des Bistums einfließen soll.

„Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen unserer Delegierten und die wichtigen Beschlüsse, die wir auf unserer Diözesankonferenz treffen konnten. Durch die vielen neu gewählten Mitglieder unserer Gremien sind wir nun auch für die Zukunft gut aufgestellt und freuen uns schon auf das kommende Arbeitsjahr. Ein großer Dank gilt allen, die die Umsetzung dieser Konferenz unter den aktuellen Bedingungen durch ihr großes ehrenamtliches Engagement im Vorfeld möglich gemacht haben sowie unseren Delegierten für die dauerhafte Einhaltung unseres Hygienekonzeptes“, so Diözesanleiter Simon Schwarzmüller.

Konferenzfoto Homepage

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